„Fregatte Hessen trainiert mit amerikanischen Flugzeugträgerverband“

So oder ähnlich, titeln derzeit viele Medien.
Häufig wird dabei die kritische Frage gestellt, ob die Verlegung dieses Flugzeugträgerverbandes in das Mittelmeer im Zusammenhang steht, mit möglichen Angriffen auf Syrien.

Zunächst handelt es sich, seitens der Fregatte Hessen, um eine lange geplante Ausbildungsreise, die Fähigkeiten zur Auftrags- und Bündnispflichterfüllung sicherstellen soll.

Die möglichen Implikationen, Bestandteil eines solchen Verbandes zu sein, machen jedoch die eindeutige Aussage und entsprechende Vorsorge seitens der militärischen und vor allem politischen Führung Deutschlands unabdingbar, daß Deutschland nicht aktiv oder passiv in eine nicht völkerrechtlich einwandfreie, mandatierte und durch den Bundestag beschlossenen Kriegshandlung im Mittelmeer verwickelt wird.

Auch und erst recht nicht durch erzwungene Selbst- oder erweiterte Selbstverteidigung, im Falle eines Angriffes auf den Verband, von welcher Seite auch immer.

Einen neuen Stellvertreterkrieg in Syrien, mit „Allianzen der Willigen“ (USA, Frankreich, Israel, u.a. auf der einen, Rußland Iran, Syrien, u.a. auf der anderen Seite), aufgrund unterschiedlichster Interessen der Beteiligten, brauchen die Menschen nicht. Hier sollte der Frieden für die Menschen in Syrien und der Region im Vordergrund stehen.

Eine Beteiligung Deutschlands würde dabei den Menschen vor Ort, aber auch in unserem Land nicht nutzen.

Bildquelle: PIZ, BW

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.