Teilnahme an GLES Kandidatenstudie


An der GLES Kandidatenstudie 2017, einer Befragung im Rahmen der Deutschen Wahlstudie, nahm ich im Anschluss an die letzte Bundestagswahl teil. Ich freue mich natürlich, dass die Beantwortung der Fragen auch einem guten Zweck diente: So kamen insgesamt 1.740 Euro zusammen, die an UNICEF gespendet wurden. Eine gute Aktion!
Weniger erfreulich ist allerdings die kürzlich veröffentlichte Auswertung der Fragen, die von den Kandidaten aller Parteien beantwortet wurden. Sie gibt nämlich Aufschluss darüber, wie es mit der Demokratie bestellt ist in unserem Land – und vor allem: Dass dies auch die anderen Parteien wissen, aber bewusst nur hinter vorgehaltener Hand darüber sprechen. Nur etwa die Hälfte der Befragten ist beispielsweise der Meinung, die Bürgerinnen und Bürger hätten ausreichend Möglichkeiten zur Mitwirkung an politischen Entscheidungen. Insbesondere auf Bundesebene bietet Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern wenig Beteiligungsmöglichkeiten. Während über 50 Prozent der befragten Politiker der Ansicht sind, der Vertrauensverlust der Bürger in die Demokratie nehme zu, glauben nur rund 35 Prozent, dass die Gesetzgebung die Interessen der Mehrheit widerspiegele (Quelle: http://gles.eu/…/2019/01/Kandidatenbrosch%C3%BCre_2017_fina… ). Ist das nicht ein Armutszeugnis für unsere Politik und Demokratie? Darum werde ich mich mit meiner Partei auch weiterhin dafür einsetzen, Volksentscheide in Anlehnung an das Schweizer Vorbild einzuführen. Das Volk muss das Recht haben, über die vom Parlament beschlossenen Gesetze abzustimmen!
Der Kurzbericht zur gesamten Studie findet sich übrigens ebenfalls unter dem oben angegebenen Link.

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