Kommentar: Wer braucht schon Argumente, wenn er auch diffamieren kann?

Die letzte Woche im Deutschen Bundestag war wieder einmal hart.
Was wir uns dort anhören mußten, an ideologisch geprägten, fakten – und argumentlosen Debatten, war erneut schwer erträglich.
Die politisch motivierte Irrationalität vieler Wortbeiträge ist kaum auszuhalten.

Auch die zahlreichen Angriffe auf uns AfDler haben mit anständigem politischen Wettbewerb kaum noch etwas zu tun. Stilmittel sind nicht das „Entlarven durch Argumente“, das „unter 5% drücken der AfD, durch bessere politische Antworten und Ideen“, nein, es geht nur noch um Diffamierung und Desavouierung.

Dass der größte Teil der AfDler und ihrer Unterstützer in unzulässiger Weise im rhetorischen und vermeintlich moralischen Overkill in Sippenhaft genommen wird, für die Aussagen und Taten einiger weniger Irrer und Randständiger, gilt als salonfähig, da ja im Kampf gegen „rrrrächts“ alles erlaubt ist. Mehr noch, wer dabei nicht mitmacht, macht sich selbst verdächtig. Und wer will das schon!?

Einer der Höhepunkte war sicherlich der letzte Punkt, am Freitag. Im armseligen Versuch, sich nach den demokratieverächtlichen Vorgängen in Thüringen reinzuwaschen, hatte die FDP eine aktuelle Stunde beantragt, um der Frage nachzugehen, wie es die LINKE mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hält.

Es war dabei angenehm, ausnahmsweise nicht das vorrangige Angriffsziel zu sein.
Viele, die mich kennen, wissen es, auch wenn mich das – wenn es so weiter geht – eines Tages vor ein Erschießungskommando bringen könnte: der Kampf für die Freiheit und gegen den Sozialismus ist mir eine Herzensangelegenheit. So gesehen wäre die Veranstaltung hilfreich gewesen zur Bewusstseinsschärfung gegen den „heimlich“ wiederkehrenden Sozialismus in Deutschland und Europa.

Wäre es, wenn man nicht den Eindruck der Heuchlerei hätte gewinnen müssen.

Zum einen aktuell, wenn man weiß, dass CDU und FDP unter Führung der Kanzlerin Steigbügelhalter für einen sozialistischen Ministerpräsidenten sind, diesen hätten verhindern können! Zum anderen, wenn man tagtäglich erleben muss, wie sowohl im Bundestag als auch im EU-Parlament die Abgeordneten der vormals konservativen und liberalen Parteien Dinge mitbeschließen, die alles Andere als konservativ oder liberal sind.

Bemerkenswert war auch, wie sich Linke, SPD und Grüne präsentierten. Gespielte Reue, unglaubwürdige Verurteilungen und Relativierungen, Solidarisierung. Die „Ja, aber…“-Taktik, der Whataboutismus, wurde jedoch nicht nur von der versammelten Linken genutzt, sondern auch von der vormals bürgerlichen Parteien aufgegriffen. Und selbst hier wurde wieder auf die AfD umgemünzt.

Die schönsten Momente waren für mich, wenn auch – nicht zum ersten Mal – Union und FDP von den linken Parteien als Rechte angegriffen wurden.
Ich konnte es mir nicht verkneifen, ausnahmsweise auch einmal dazwischen zu rufen: „Hurra, Nazikeule für Alle!“
Denn die vormals bürgerlichen Parteien befinden sich mit ihrer aktuellen Taktik, nicht zu sagen, „Halt, es reicht, wir nähern uns nicht immer weiter den Linken an, machen wieder konservative und liberale Politik!“, sondern sich immer mehr anzubiedern, fast zu unterwerfen, so derart auf dem Holzweg, dass man sich schon wundern muss, wer sich das ausgedacht hat.

Eigentlich sollte mir das recht sein. Wird es doch die Union und die FDP, wie längst in anderen europäischen Ländern geschehen, in die Bedeutungslosigkeit führen. Angesichts der derzeit absehbaren Mehrheit für Blutrot-Rot-Grün aber, steigert diese Möglichkeit einer solchen Regierung meine Sorge um die Zukunft unseres Vaterlandes noch einmal. Welch eine schreckliche Vorstellung!

Es ist also zunehmend offensichtlich: Wer sich einer Ausgrenzung der AfD befleißigt, schließt eine bürgerliche Mehrheit aus, befördert linke Dominanz und Politik in Deutschland. Wer Union und FDP wählt, unterstützt Parteien, die sich dem linken Zeitgeist anbiedern, linken Parteien zur Macht verhelfen.

Egal, ob Sie Angst davor haben, sich nicht 100%ig im Programm der AfD wiederfinden oder Probleme mit einzelnen Exponenten unserer Partei haben: Wenn Sie konservative Politik, freiheitliche Politik, nicht linke Politik für unser Land haben wollen, dann bleibt – wenn Sie sich selbst gegenüber ehrlich sind – nur noch eine Alternative:
Die Alternative für Deutschland.

Freiheit statt Sozialismus!

PS: Wenn Sie Angst vor den Konsequenzen Ihrer freien Entscheidung haben, noch sind Wahlen in diesem Land geheim!

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