Seite an Seite mit Schaustellern aus ganz Deutschland

Mit 300 Wagen und 1200 Schaustellern fand am 2. Juli eine Demonstration von Schaustellern aus ganz Deutschland am Brandenburger Tor statt. Volksfeste, Herbstkirmessen und Weihnachtsmärkte stehen wegen der Corona-Maßnahmen vor dem Aus. Das Verbot von derartigen Freiluftveranstaltungen, die eine oft Jahrhunderte alte Tradition haben, bedroht mehr als 5000 Familienunternehmen unwiederbringlich in ihrer Existenz.

Da ich über mein eigenes Familienunternehmen, die Soester Allerheiligenkirmes und zahlreiche persönliche Kontakte dem Schaustellergewerbe sehr verbunden bin, nahm ich selbstverständlich teil und forderte in meiner Rede auf der Demonstration: „Wenn in diesem Jahr, aufgrund der Corona-Maßnahmen, flächendeckend keine Volksfeste oder Weihnachtsmärkte stattfinden, wird das – nach der bisher komplett verlorenen Saison 2020 – den Gang in die Insolvenz für viele kleine und mittlere Unternehmer bedeuten. Traditionell sind das noch immer Familienbetriebe. Die Auswirkungen auf die Zukunft der betroffenen Familien, ihrer Mitarbeiter und die deutsche Festkultur sind kaum vorstellbar. Wenn Bund und Länder jetzt nicht endlich auch in diesem Bereich die Verbote zurückfahren, wie in der Gastronomie und dem stationären Unterhaltungsgewerbe, dann sind die Folgen schwerwiegend: Ohne Schausteller keine Volksfeste und Weihnachtsmärkte. Und damit weniger Lebensfreude, weniger Tradition und Kultur. Die nächsten Opfer der rational nicht verantwortbaren und verfehlten Lockdown-Politik unserer Regierung. Die Schausteller sind stolze und fleißige Menschen. Sie wollen keine Almosen, sondern die Chance, ihren Lebensunterhalt weiter zur Freude ihrer Gäste verdienen zu können.
Ich bin mir sicher, dass es möglich und geboten ist, ihnen das ab sofort mit geeigneten Sicherheits- und Hygienekonzepten zu ermöglichen!“

Quelle: https://youtu.be/ft3iGhvTR7M

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