Die AfD – rechtsextrem und kriminell?

Die AfD – rechtsextrem und kriminell?

Von Dr. Jens Wilharm

Die AfD ist rechtsextrem, zumindest in Teilen. Auf jeden Fall ist sie rechtspopulistisch. Rechtspopulistisch und rechtsextrem ist kein großer Unterschied, eigentlich ist beides genauso schlimm. Genau das ist es, was die 4. Gewalt im Staate ihren Lesern, Zuhörern und Zuschauern seit Gründung der AfD im Jahre 2013 glauben machen möchte, womit sie ihren Auftrag erfüllt. Der sich mit den politischen Vorstellungen so manches Journalisten decken mag, sich aber wohl doch vornehmlich aus einem Code of Conduct ergibt, dem sie und ihre Redaktionen unterliegen und der im Kern nicht gerade ein leuchtendes Beispiel für Meinungsfreiheit sein dürfte.

Doch die Botschaft geht noch weiter. Wer rechtsextrem oder rechtspopulistisch ist, der steht außerhalb der Gesellschaft und für den gelten deshalb auch nicht mehr dieselben Rechte, die für alle anderen Bürger selbstverständlich sind und selbst für Neuankömmlinge eingefordert werden. Ganz im Sinne des bei sogenannten Antifaschisten und Linksextremisten beliebten Spruches „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“. Auch wenn diese Leute vermutlich nicht wissen, was Nazipropaganda ist und ihnen in Ermangelung jeglicher Selbstreflektion offenbar nicht bewusst ist, dass sie selbst diesen Nazis mit ihrem Verhalten sehr viel näher stehen als die, die sie als solche beschimpfen.

Menschen, die als Rechtsextremisten und Rechtspopulisten gebrandmarkt werden, sind vogelfrei. Man darf sie, allein wegen ihrer Mitgliedschaft in einer als rechtsextrem oder -populistisch ausgemachten Partei, beschimpfen, diskriminieren, öffentlich an den Pranger stellen, sie bedrohen, entlassen, ihre Häuser und Autos beschädigen und beschmieren, ihnen Räume für Veranstaltungen verweigern, ihnen den Zutritt zu Geschäften oder Restaurants verweigern, sie verletzen, sie bespitzeln, Gastwirte und Veranstalter bedrohen sowie auch deren Eigentum beschädigen und beschmieren. Welch ein Wunder, dass man sie noch nicht deportieren darf. Das liegt aber vermutlich daran, dass all das durch unsere Gesetze dann doch nicht gedeckt ist und dass dieser letzte Schritt in der Weltöffentlichkeit dann wahrscheinlich doch nicht so gut ankommen würde. Man muss es aber wirklich einmal so drastisch sagen, damit klar wird, wie weit sich die links-grünen Parteien und ihre Büttel von den großartigen Idealen entfernt haben, die das Fundament unsere Demokratie bilden.

Eines passt natürlich überhaupt nicht ins Konzept der etablierten Parteien und der ihnen nahestehenden Vertreter der 4. Gewalt im Staate. Nämlich der Umstand, dass die AfD-Fraktion im Bundestag eine ganz gute Arbeit macht, die auch von den Bürgern entsprechend zur Kenntnis genommen und bewertet wird. Anders ist es nicht zu erklären, dass die AfD in einer kürzlich vom FOKUS veröffentlichen Umfrage die Oppositionspartei ist, der die größte politische Kompetenz zugetraut wird. Vor FDP, Grünen und Linken.

Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Also stürzt man sich jetzt auf die AfD-Fraktionen im Bundestag und in den Landtagen. Der Auftrag: Die AfD mit so viel Dreck bewerfen, wie es nur eben geht.

Erst vor wenigen Wochen hat die TAZ, zusammen mit dem linken, um nicht zu sagen linksextremen, Recherchenetzwerk Apabiz, das Mitte der achtziger Jahre als AntiFa-Pressarchiv gegründet wurde, und der Stiftung des DGB das Ergebnis einer umfassenden Bespitzelung aller AfD-Bundestagsabgeordneten und all ihrer Mitarbeiter veröffentlicht, mit dem Titel „300 rechte Helfer im Bundestag“. Dazu wurden „Die 433 Verbindungen der AfD-Fraktion“ grafisch aufbereitet. Wer die Online-Grafik anklickt, erfährt alles über Mitgliedschaften, Beschäftigungen und das Umfeld der AfD-Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter. Dabei werden sogar die Teilnahme an einer „Merkel-muss-weg“-Demonstration oder die Mitgliedschaft in der „Wahlalternative 2013“, einem Vorläufer der AfD, als Indiz für Rechtspopulismus gewertet und man ist dabei bei den „300 rechten Helfern“.

Nun ist das im Großen und Ganzen nichts Neues. Das macht man mit der AfD seit 2013. Die Bespitzelung der AfD-Bundestagsabgeordneten und ihrer Mitarbeiter mag eine neue Qualität des medialen Kampfes gegen die AfD beinhalten. Vielleicht auch eine neue Qualität des Umganges mit gewählten Volksvertretern überhaupt. Aber das reicht noch nicht. Neu ist: Die AfD ist jetzt nicht nur rechts, rechtspopulistisch oder sogar rechtsextrem. Sie ist jetzt auch noch KRIMINELL. Das ist jetzt in der Tat etwas Neues. Die WELT AM SONNTAG hat nun alle Abgeordneten der AfD im Bundestag und in den Landtagen dahingehend untersucht, ob man ihnen nicht auch noch Kriminalität vorwerfen kann. Ein genialer Schachzug, wo doch gerade die Mitglieder und Wähler der AfD die Einhaltung von Recht und Gesetz fordern. Und siehe da, die WELT AM SONNTAG hat herausgefunden, dass der Anteil krimineller Abgeordneter in der AfD höher ist als in allen anderen Parteien. Es seien nämlich 22 der 252 Abgeordneten der AfD mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Zwar ist es in Deutschland eigentlich so, dass eine Unschuldsvermutung gilt, solange jemand nicht für eine Straftat verurteilt wurde. Aber wenn es darum geht, Kriminelle in der AfD zu finden, muss man es da ja nicht so genau nehmen. So befindet sich unter den 22 Abgeordneten, deren Vergehen ausdrücklich benannt werden, Alexander Gauland. Sein Vergehen besteht darin, dass er auf einer Wahlkampfveranstaltung im vergangenen Jahr davon sprach, man könne die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, „in Anatolien entsorgen“. Deshalb wurde gegen ihn Anzeige erstattet und die wird gerade von der Staatsanwaltschaft geprüft. Genug, um einer der 22 zu sein. Auch in anderen Fällen handelt es sich nur um Ermittlungsverfahren und niemand weiß, ob es jemals zu einer Anklage oder gar einer Verurteilung kommt. Bei wie vielen der 22 Fälle es sich nur um Ermittlungsverfahren handelt, weiß die WELT AM SONNTAG besser als ich. Das zeigt aber, dass es hier darum geht, die Zahl derer, denen man etwas vorwerfen kann, künstlich zu erhöhen. In Deutschland ist es nicht schwer, sich als AfD-Funktionär eine Anzeige wegen Volksverhetzung einzufangen. Wie hoch muss der Druck nur sein, unter dem diese Redaktionen stehen, damit sie der Aufführung eines solchen Schmierentheaters zustimmen, selbst in einer als bürgerlich-seriös angesehenen Sonntagszeitung.

Damit will ich die Fälle, in denen es sich tatsächlich um Kriminalität handelt, gar nicht klein reden und ich will auch nicht die in Schutz nehmen, die tatsächlich die Grenzen des Erträglichen überschritten haben. Darüber muss man berichten und die Parteiführung hat auch die Aufgabe, sich angemessen mit diesen Fällen zu befassen. Ich kann, will und werde es aber nicht akzeptieren, wenn eine Partei mit unlauteren Mitteln zu einer Kriminellen-Partei gestempelt wird, womit 30.000 gesetzestreue Mitglieder und Millionen gesetztestreue Wähler, die diese „Kriminellen“ gewählt haben, moralisch in Sippenhaft genommen werden. Es reicht nicht, im Umkehrschluss zu der Erkenntnis zu gelangen, dass 90 Prozent der AfD-Abgeordneten nicht kriminell sind.

„In der klassischen Staatslehre…“

So ist es! Und wenn es nach den Konsensparteien geht, bleibt es auch so:

„In der klassischen Staatslehre stellt die Herstellung von Sicherheit nach außen und der Schutz der Grenzen die elementare Begründung für die Existenz von Staaten dar.
Deutschland hingegen glaubte, es könne sich aus der Geschichte und ihren harten Machttatsachen verabschieden.
Es wurde zum Sport der Deutschen, auf den Kommentatorenhügeln moralische Selbstüberhebung zu betreiben und denen Haltungsnoten zu geben, die im Westen noch Ordnung herstellen und die Welt zu gestalten versuchen.“

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article175930226/Militaer-Trumps-Abwatschen-der-Deutschen-ist-richtig.html

Soest: Attacke vor Bahnhof Massenschlägerei mit 60 Personen

Allgemein wird es als unfein erachtet, „Ich habe es Euch ja gesagt!“ zu postulieren. Das liegt daran, daß die Allgemeinheit es natürlich nicht schätzt, vor Augen geführt zu bekommen, daß sie wohlmöglich falsch lag.

Hier will ich es mir einmal nicht verkneifen.

Allgemein kann man sagen, daß wir eine Epoche des neuen Biedermeier erleben.
Der Rückzug (aus dem öffentlichen Raum) in das Private, das Ausblenden negativer Entwicklungen in Gesellschaft und Welt; solange der Kühlschrank nur voll ist, in Familie und Beruf alles in Ordnung ist, will man sich nicht mehr damit beschäftigen, gar auseinandersetzen.

Im Gegenteil, diejenigen, die einem die Probleme vor Augen führen, die Verantwortlichkeiten benennen und einfordern, werden zum Störfaktor in der eingebildeten kleinen heilen Welt.

Das gilt es natürlich abzulehnen.
Mehr noch, befeuert durch diejenigen, die in Politik und Gesellschaft Verursacher und Befürworter dieser Entwicklungen sind, unterstützt durch Medien, die sich nicht mehr als Berichter und Kritiker sehen, sondern als politische Meinungsmacher, wird Stimmung gegen die Warnenden gemacht.

Das habe ich auch während des Wahlkampfes in Soest erlebt, was mich zum Verfassen dieser Zeilen bewegt.
Sei es der offene Hass, der den Wahlkämpfern der AfD mit mir teilweise entgegenschlug, die Diskriminierung durch politische Gegner und Institutionen, aber eben auch und besonders Reaktionen „ganz normaler Bürger“, auf der Straße.

Hier war bei Vielen der vorgenannte Unwille, sich mit Fakten und Prognosen, die geeignet sind, die eigene, vermeintlich heile Welt zu beschädigen, die realitätsverweigernde Obrigkeitsgläubigkeit, dermaßen ausgeprägt, daß Zahlen offizieller Behörden, Analysen und Prognosen namhafter Institute und Wissenschaftler ignoriert, schlimmer noch als bloße Erfindungen und Lügen, als Instrumentalisierung und Hetze der AfD bezeichnet, wir entsprechend beleidigt und herabgewürdigt wurden.

Liebe Leser, da ich von der Wahrhaftigkeit meiner Aufklärungsversuche überzeugt war und bin, war ich erschrocken über soviel Unwillen, die Wahrheit zu erkennen. Auch wenn es vielleicht menschlich nachzuvollziehen ist, Unschönes, gar Erschreckendes ausblenden, ignorieren zu wollen, klug und hilfreich ist das nicht.

Wenn nun auch in meinem eigentlich lebens- und liebenswerten kleinen Soest, die Konsequenzen der verfehlten und rechtswidrigen Politik der Regierungen unter Frau Merkel immer mehr zum Tragen kommen, bedaure ich das natürlich, wie ich jede nachteilige Entwicklung für Deutschland bedaure.

Trotzdem komme ich nicht umhin zu hoffen, daß diejenigen, die meine Kollegen und mich auf der vermeintlichen Insel der Seeligen in den Städten und Gemeinden unseres Wahlkreises, aber ganz besonders in Soest, für das Benennen von Gefahren und Konsequenzen unverantwortlicher Politik angegriffen haben, sich angesichts örtlicher und persönlicher Betroffenheit, endlich besinnen und anfangen sich mit den Gefahren für Freiheit, Sicherheit und Wohlstand in unserem Land, für die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder, ehrlich und konsequent auseinander zu setzen. Denn auf der Erkenntnis beruht die Wahrheit!

Nun werden freilich diejenigen, die diesen Mut zur Wahrheit nicht haben, aus eigenen Interessen, die denjenigen der Allgemeinheit zuwiderlaufen (auch hierzu gibt es belastbare Zahlen), mir Hetze unterstellen, die Instrumentalisierung von Vorfällen, usw. Die üblichen Reflexe, mit denen eine ehrliche Diskussion verhindert werden soll.

Aber wer sich der Wahrheit verschrieben hat, der muß ein dickes Fell entwickeln oder, wie ein Indianersprichwort sagt, ein schnelles Pferd haben. Es erfordert leider im Deutschland unserer Zeit Mut, die Wahrheit zu sagen.
Ich hoffe, daß zunehmend mehr Menschen in unserem Land diesen Mut aufbringen und wieder ihren Verstand gebrauchen, sich ehrlich machen und wieder Verantwortungsethik über Gesinnungsethik stellen.
Logik und Rationalität müßen wieder Maßstäbe politischen und gesellschaftlichen Handelns sein.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung dazu und wägen dann ab, wer diese vertritt und für eine gute Zukunft unseres Landes und damit auch der Menschen in Soest und Landkreis eintritt. Fragen Sie sich auch, was nicht nur andere, sondern Sie selbst dazu beitragen können.

Ich bin dazu bereit und mit mir meine Partei, unsere Alternative für Deutschland!

Denn solche und andere Vorfälle gehören für mich nicht zu einem Land – und auch einem Soest – in dem wir gut und gerne leben können.

 

https://www.welt.de/vermischtes/article175566861/Attacke-vor-Bahnhof-Massenschlaegerei-mit-60-Personen-19-Jaehriger-ins-Krankenhaus-gepruegelt.html

Ehrung der Sportsoldaten

Gestern wurden im Verteidigungsministerium unsere erfolgreichen Sportsoldaten geehrt, die an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teilgenommen haben.

Sie stellten rund 40% der deutschen Athleten und errangen ca. 52% der Medaillen.

Wären sie alleine gestartet, hätten sie im Medaillenspiegel den siebten Platz erlangt!

Die zunehmend verbesserten Möglichkeiten, als Sportsoldat in sozialer Abgesichertheit und mit Perspektive für die Zeit nach der aktiven Sportlerkarriere in Deutschland Spitzensport zu betreiben, ist großartig.

Ein Dank all unseren Sportlern, die sich mit ihrem Dienst und ihren Leistungen als hervorragende Botschafter Deutschlands gezeigt präsentiert haben.

Schade, daß die Ehrung unserer Besten so wenig Interesse bei den zivilen Vertretern von Politik und Gesellschaft gefunden hat.
Umso mehr war es mir eine Freude, als Vertreter der AfD, unseren Kameraden den ihnen gebührenden Respekt zu zollen.

„Fregatte Hessen trainiert mit amerikanischen Flugzeugträgerverband“

So oder ähnlich, titeln derzeit viele Medien.
Häufig wird dabei die kritische Frage gestellt, ob die Verlegung dieses Flugzeugträgerverbandes in das Mittelmeer im Zusammenhang steht, mit möglichen Angriffen auf Syrien.

Zunächst handelt es sich, seitens der Fregatte Hessen, um eine lange geplante Ausbildungsreise, die Fähigkeiten zur Auftrags- und Bündnispflichterfüllung sicherstellen soll.

Die möglichen Implikationen, Bestandteil eines solchen Verbandes zu sein, machen jedoch die eindeutige Aussage und entsprechende Vorsorge seitens der militärischen und vor allem politischen Führung Deutschlands unabdingbar, daß Deutschland nicht aktiv oder passiv in eine nicht völkerrechtlich einwandfreie, mandatierte und durch den Bundestag beschlossenen Kriegshandlung im Mittelmeer verwickelt wird.

Auch und erst recht nicht durch erzwungene Selbst- oder erweiterte Selbstverteidigung, im Falle eines Angriffes auf den Verband, von welcher Seite auch immer.

Einen neuen Stellvertreterkrieg in Syrien, mit „Allianzen der Willigen“ (USA, Frankreich, Israel, u.a. auf der einen, Rußland Iran, Syrien, u.a. auf der anderen Seite), aufgrund unterschiedlichster Interessen der Beteiligten, brauchen die Menschen nicht. Hier sollte der Frieden für die Menschen in Syrien und der Region im Vordergrund stehen.

Eine Beteiligung Deutschlands würde dabei den Menschen vor Ort, aber auch in unserem Land nicht nutzen.

Bildquelle: PIZ, BW

Hier mein Kurzbeitrag zur Debatte des Entwurfes eines neuen „Traditionserlasses“, im Verteidigungsausschuß

Hier mein Kurzbeitrag zur Debatte des Entwurfes eines neuen „Traditionserlasses“, im Verteidigungsausschuß:

Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich im Wesentlichen um einen „Verbots-Erlass“.
Ein Verwaltungspapier, das den Bedürfnissen der Soldaten und einer modernen Streitkraft nicht gerecht wird.

Der Erlaß läßt wesentlicher Elemente der deutschen Geschichte und deren Identifikationsmöglichkeiten mit Deutschland unerwähnt, der explizite Bezug auf Deutschland, Nation und Vaterland fehlt. Ein absonderlicher Umstand, den es wohl nirgendwo auf der Welt ein zweites Mal geben dürfte. Außer vielleicht in Ländern, in denen die Streitkräfte auf ein politisches System oder gar einen Führer eingeschworen werden.

Stattdessen finden wir den Bezug auf Europahymne und Europafahne, die in Wahrheit mittlerweile eher Symbole nicht mehr eines Europas freier und souveräner Vaterländer, sondern der EU sind. Eines künstlichen Konstruktes, mit dem aufgrund der schieren Größe und Heterogenität eine Identifikation im für das Soldatische notwendige Maß gar nicht möglich ist.

Hier muß man den Wunsch nach der Gründung der Vereinigten Staaten von Europa, samt gemeinsamer Streitkräfte, als Vater des Gedanken annehmen.
Hierzu passend, erahnt man deutlich den Wunsch nach dem „Universalwertsoldaten“, der losgelöst von der Landesverteidigung „für Frieden und Freiheit“ (am Ende gar auf der ganzen Welt!?) kämpfen muß.
Soll hier einmal mehr am deutschen Wesen die Welt genesen?

Gleichzeitig bringt der Erlaß zum Ausdruck, daß Soldaten nicht als mündige und verantworliche Staatsbürger in Uniform respektiert werden. Vielmehr zeugt er von Mißtrauen gegenüber unseren Soldaten, erzeugt er ein Klima der Angst und des Mißtrauens.
Der Raum zur sinnstiftenden und verbindenden Pflege von Brauchtum und Traditionen wird so eng gemacht, daß er kaum noch unbeschwert und hilfreich genutzt werden kann.
Die angeführte Bundeswehr-Geschichte alleine, taugt ebenso wenig zur Identifikation mit unseren Streitkräften, wie Verfassungspatriotismus allein zur Identifikation mit dem Land taugt.
Somit sehen wir in diesem Erlaß keine zulängliche Handlungs- und Lebensgrundlage für die Soldaten unserer Bundeswehr, jetzt und in Zukunft.

Er ist vielmehr Ausdruck politscher Korrektheit. Den Kitt, den es braucht, um die soldatische Gemeinschaft zusammenzuhalten, Brauchtum und Tradition, die geistig-moralischen Grundlagen für das Leben und Handeln deutscher Soldaten, heute und morgen, liefert er nicht.

Diesen, über den Dienst nach Vorschrift, über parlamentarische Auftragserfüllung gegen Sold, hinausgehenden Katalysator brauchen wir aber, damit wir gerade in Zeiten der Berufsarmee, keine Söldnerarmee bekommen, sondern idealistische Staatsbürger in Uniform, die aus eigener Überzeugung, anständig, treu und gerne unserem Land dienen.

Da unserer Meinung nach mit diesem Erlaß die Diskussion nicht beendet sein kann, werden wir uns auch zukünftig mit diesem Themenfeld beschäftigen.

Hierbei möchten wir gerne eine breitere Basis herstellen, als die, welche diesem Papier zugrunde liegt, mit einer weiterreichenden Beteiligung der Soldaten, der Gesellschaft und der Politik, als bisher.
So hoffen wir zu einem sinnstiftenderen Ergebnis zu kommen, als es sich im Traditionserlaß in der vorliegenden Fassung findet.

 

https://www.ndr.de/info/sendungen/streitkraefte_und_strategien/Neuer-Traditionserlass-mit-Defiziten,streitkraefte470.html

„Wir koennten durchaus hunderte von Milliarden Euro-verlieren“

Erstaunlich, daß das ca. 85% der Wähler egal ist.
Denn außer bei der AfD heißt es bei allen anderen Parteien im Wesentlichen: „weiter so!“.
Sie nehmen diese wahrscheinliche Entwicklung zum Nachteil Deutschlands billigend in Kauf oder befördern sie sogar. Und jeder, der sie wählt, ebenso!

Nur warum?

 

https://m.focus.de/finanzen/news/ex-bundesbaenker-thilo-sarrazin-wir-koennten-durchaus-hunderte-von-milliarden-euro-verlieren_id_8679653.html

„… der Rest der Bevölkerung muss akzeptieren, dass es in Deutschland einen wachsenden Anteil von Muslimen gibt.“

„… der Rest der Bevölkerung muss akzeptieren, dass es in Deutschland einen wachsenden Anteil von Muslimen gibt.“
So, wie das Menschen in über 50 heute islamisch dominierten Ländern weltweit mußten, bis sie in der Minderheit waren? Ob durch Feuer und Schwert oder durch Zuwanderung und Vermehrung.

Schäuble redet von der „freiheitlichen Gesellschaft“. In all diesen Ländern ist heute aber Schluß mit der Freiheit der Meinung, der Frauen, des Glaubens, usw. Islam und Freiheit vertragen sich nun einmal nicht. Wer eine gemäßigte Auslegung von Koran und Sharia („Euro-Islam“) fordert, ist ein Ketzer, der des Todes ist. Wird also nicht kommen.

Nicht zu vergessen, die leichtere Radikalisierung der „Gemäßigten“. Denn angesichts des immer größer werdenden Teils frommer oder sogar radikaler Muslime, die die für jeden gläubigen Muslim zwingenden Vorgaben ihrer Religion auch in Deutschland umsetzen wollen, wird den säkularen Muslimen in Deutschland allzu bald die Frage gestellt werden: „Bist Du für uns oder wider uns? Willst Du lieber bei uns mitmachen oder wie die Ungläubigen behandelt werden?“ Dreimal darf man raten, wie die meisten sich in solch einer Situation entscheiden würden.

Aber da ist sie wieder, die deutsche Einbildung, man wäre besser als alle anderen. Mit der Vereinbarkeit von Islam und westlichen Werten ist es wie mit dem Kommunismus. Es wurde halt nur noch nie richtig umgesetzt. Für den Versuch müßen Opfer in Kauf genommen werden.
Aber wir Deutschen werden die ersten weltweit sein, bei denen das funktioniert. Wir schaffen das!

Ob das Volk es will oder nicht, übrigens!

Wie nennt man es nochmal, wenn eine Regierung existentielle Maßnahmen, gegen den mehrheitlichen Willen ihres Volkes, zum Schaden des Landes betreibt? Richtig: Diktatur.
Aber, wie nennt man es, wenn solch eine Regierung von der Mehrheit der Menschen gewählt wird?

Aber das Ganze ist eh alternativlos: „Können Gang der Geschichte nicht aufhalten!“, sagt Schäuble.
Natürlich, das Weltklima können wir im Alleingang ändern. Aber das Schicksal unseres eigenen Landes nicht!? Was bringt jemanden zu dieser Haltung?

Wenn wir die verhängnisvollen Entwicklungen in unserem Land nicht auf demokratisch-parlamentarische Weise aufhalten können, sehen wir schlimmen Zeiten entgegen.
Die Deutschen neigen ja bekanntlich zu Übertreibungen. Aber wie dann Reaktionen aussehen könnten, möchte wohl keiner von uns erleben. Vor allem nicht, wenn man Kinder hat.

Also freiheitlich-konservativ wählen, wie in Österreich. Da sind ja Dinge möglich, die unsere Regierung für unmöglich erachtet. Oder kann es sein, daß Österreich etwas schafft, wir aber nicht?!

Alternative für Deutschland (AfD) | freiheitlich-konservativ!

https://www.focus.de/politik/deutschland/koennen-nicht-gang-der-geschichte-aufhalten-schaeuble-buerger-muessen-akzeptieren-dass-es-immer-mehr-muslime-gibt_id_8696294.html